Portfolio-Rebalancing

Führe dein Portfolio zurück auf die strategische Zielgewichtung. Berechne exakte Stückelungen und Beträge.

Rahmendaten

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0,00 €50.000,00 €

Dein Portfolio

Σ 100.0 %
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Ist-Gesamtwert
10.000 €
📊
Neues Kapital
0 €
📊
Soll-Gesamtwert
10.000 €

Ist- vs. Soll-Verteilung

Handlungsanweisungen

PositionGewichtung (Ist ➔ Soll)Aktion
MSCI World70.0 % ➔ 70.0 % 0 €
Emerging Markets30.0 % ➔ 30.0 % 0 €

Was ist Portfolio-Rebalancing?

Wenn du dein Geld anlegst (z.B. 70 % in einen weltweiten Aktien-ETF und 30 % in Anleihen), entwickeln sich diese Anlageklassen über die Zeit unterschiedlich. Nach einem guten Börsenjahr könnten die Aktien plötzlich 80 % deines Portfolios ausmachen. Dadurch steigt auch dein Risiko, da der sichere Anleihen-Teil prozentual geschrumpft ist.

Rebalancing ist der Prozess, bei dem du dein Portfolio wieder auf die ursprüngliche, strategische Zielgewichtung (Soll-Wert) zurückführst. Man "zwingt" sich dadurch, Anlageklassen zu verkaufen, die stark gestiegen sind (Gewinne mitnehmen), und Anlageklassen nachzukaufen, die gefallen sind (günstig einkaufen).

Smart Rebalancing vs. Klassisches Rebalancing

Dieser Rechner bietet dir zwei Methoden, um dein Portfolio auszugleichen:

  • Klassisches Rebalancing: Der Rechner ermittelt mathematisch exakt, welche Positionen du verkaufen und welche du kaufen musst, um exakt 100 % deiner Zielgewichtung zu erreichen. Dies ist die präziseste Methode, löst aber bei Verkäufen mit Kursgewinnen möglicherweise Steuern (Abgeltungsteuer) aus.
  • Smart Rebalancing (Nur Käufe): Wenn du frisches Kapital hast (z.B. den jährlichen Bonus), verteilt der Rechner dieses Geld nur auf die Positionen, die im Minus sind. Es werden keine Verkäufe getätigt. Das spart Ordergebühren und Steuern. Falls das frische Kapital nicht ausreicht, um die Zielgewichtung exakt herzustellen, nähert sich der Rechner ihr so gut wie möglich an.

Wann sollte man Rebalancing betreiben?

Es gibt zwei gängige Strategien, um den richtigen Zeitpunkt für ein Rebalancing zu finden:

  • Stichtagsbezogen (Zeitraum): Du prüfst dein Portfolio z.B. 1x jährlich an einem festen Datum (etwa zwischen Weihnachten und Neujahr) und stellst die Zielgewichtung wieder her.
  • Toleranzband (Prozentual): Du rebalancest nur, wenn eine Position um einen bestimmten Prozentsatz (z.B. absolut 5 % oder relativ 20 %) von ihrer Zielgewichtung abweicht. Wenn dein 70/30-Portfolio z.B. auf 76/24 abrutscht, greifst du ein.

Oft ist eine Kombination am sinnvollsten: Prüfe jährlich, aber greife nur ein, wenn die Abweichung groß genug ist, dass sich die Transaktionskosten lohnen.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie oft sollte man Rebalancing durchführen?

Die meisten Experten empfehlen ein jährliches Rebalancing zu einem festen Stichtag (z.B. Jahresende). Alternativ kannst du rebalancen, wenn die Abweichung von der Zielgewichtung eine bestimmte Schwelle (z.B. 5 % absolut) überschreitet.

Welche Nachteile hat das Rebalancing?

Beim klassischen Rebalancing (Verkauf von Gewinnern) fallen oft Steuern auf die Kursgewinne (Abgeltungsteuer) sowie Ordergebühren an. Das bremst den Zinseszinseffekt. Deshalb ist "Smart Rebalancing" (Nachkäufe mit frischem Geld ohne Verkäufe) meist lukrativer.

Warum müssen die Ziel-Gewichtungen 100 % ergeben?

Ein Portfolio stellt immer dein gesamtes investiertes Kapital dar, also 100 %. Wenn deine strategischen Ziele in Summe z.B. nur 90 % ergeben würden, blieben 10 % deines Geldes "ungeplant". Der Rechner benötigt die exakten 100 %, um die Kauf- und Verkaufsbeträge korrekt zu ermitteln.

Funktioniert der Rechner für alle Anlageklassen?

Ja, das mathematische Prinzip ist immer gleich. Egal ob du zwischen Aktien-ETFs, Anleihen, Gold, Krypto oder dem sicheren Tagesgeldkonto umschichtest: Trage einfach den aktuellen Wert der Position ein und definiere deinen Ziel-Prozentsatz.

Hinweis: Dieser Rechner dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar. Beachte bei tatsächlichen Verkäufen anfallende Steuern und Transaktionskosten.